Wenn man anders hinschaut, verändert sich etwas
Diese Frauen und Männer arbeiten jeden Tag mit Kindern: in der Schule, im Kindergarten, in der eigenen Praxis, in der Hausaufgabenbetreuung. Sie erzählen hier, was sich für sie verändert hat, seit sie Konzentration anders betrachten.
Diplom-Pädagogin, erzählt im Video
Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen, erzählt im Video
Der Blick weitet sich
Fast alle beschreiben denselben Moment: Sie sehen plötzlich mehr als das Kind vor sich.
Ich habe in der Hausaufgabenbetreuung ein Kind mit extremen Konzentrationsproblemen. Bis zum Start meiner Ausbildung sah ich nur das Kind. Jetzt sehe ich die Familie dahinter. Mit konkreten Übungen und einem neuen Bewusstsein konnte ich da helfen.
Ich bin immer wieder an meine Grenzen gestoßen, wenn Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten zu mir kamen, da dieser Bereich so vielfältig ist. Für mich hat sich die Sichtweise sehr geändert, nicht nur auf die Vielfalt an Ursachen, sondern auch die Sicht auf die Kinder UND: auf mich selbst.
Im Gespräch mit Eltern
Schwierige Elterngespräche: Mein Kind baut doch stundenlang Lego. Wieso kann es sich in der Schule nicht konzentrieren? Meine Beratung ist strukturierter geworden. Daher können Interventionen viel passgenauer erfolgen.
Ich habe nie wieder das Wort „konzentrier dich" benutzt und gehe kompetenter in Elterngespräche. Ich bin noch feinfühliger geworden und kann mir Verhalten nun besser erklären.
In meiner Lernförderung erlebe ich Kinder, deren Konzentrationsschwierigkeiten eng mit familiären Belastungen zusammenhängen. Und besonders schön war es, mit dem Familienkompass auch bei Eltern echte Aha-Momente auszulösen!
Durch das Wissen, wie Konzentration funktioniert, ist mir vieles mehr bewusst geworden. Meine Sicht auf meine Kinder hat sich wieder einmal verändert.
Und dann ein Kind, bei dem nichts half
Ich konnte bei einer Familie konkret feststellen, dass das Setting zuhause lernhinderlich war und Üben mit dem Kind gerade nichts bringt. Dann habe ich Elterngespräche geführt und wir konnten das Setting verändern. Dann konnte ich mit dem Kind weiter üben.
Ich hatte gleich im Juli zwei Anfragen von Mamis, die Kinder mit ADHS zu Hause haben und sich von dem System alleine gelassen gefühlt haben. Ein großes Thema: Hausaufgaben. Hier hatte ich jetzt ein gutes Gefühl, die richtigen Werkzeuge zur Unterstützung bieten zu können.
Was sich bei den Fachkräften selbst verändert
Der Teil, mit dem die wenigsten gerechnet haben.
Besonders der Trainerkompass hat bei mir viel bewegt. Er hat mich dazu angeregt, noch einmal bewusster auf mich selbst zu schauen: Was tut mir gut? Was brauche ich? Und wie kann ich gut für mich sorgen, um auch für andere da sein zu können?
Immer wieder habe ich gemerkt, dass Konzentration ein großes Thema ist und einfache kleine Übungen zwar kurzfristig helfen, aber nicht die komplette Lösung sind. Konzentrationsprobleme entstehen nicht im Vakuum! Gerade auch das Familiensystem spielt eine entscheidende Rolle.
Wenn aus Wissen Arbeit wird
Ich habe für Kinder als Gruppenkurs ein Lern- und Konzentrationstraining angeboten. Dieses war zwar immer gut ausgebucht, für mich aber weniger zufriedenstellend, da ich gemerkt habe, dass nur mit den Kindern zu arbeiten hier zu wenig ist. Ich werde meinen Kurs neu ausrichten.
Ihre Nachricht nach den ersten Wochen
Ihre Worte zum Schluss
- „Der Weg, der dir hilft umzudenken."Teilnehmerin der Ausbildung
- „Ein Puzzleteil, das noch gefehlt hat."Tatjana von Hobe, integrative Lerntherapeutin
- „Konzentration wieder mit Freude am Lernen verbinden."Silke Schwerdtfeger, Schulleiterin
- „Ein ganzheitliches Konzept, das dich lehrt, den Blickwinkel zu verändern."Dorit Schiff, Kita-Leiterin
- „Eine Ausbildung, die den Blick weitet: vom einzelnen Problem hin zum Kind als Ganzes, seinem Umfeld und auch zu mir selbst als Trainerin."Nicole Pichler, Lerntherapeutin
- „Theorie verknüpft mit Praxis und einer großen Portion Herz und positiver Energie."S. Schmidt, Logopädin und Lerntherapeutin
Woher diese Stimmen stammen: Alle Menschen auf dieser Seite haben die Ausbildung zum ganzheitlichen Konzentrationstrainer bei mir gemacht oder sind gerade mittendrin. Die Zitate stammen aus ihren Rückmeldungen und sind im Wortlaut übernommen. Gekürzt habe ich nur dort, wo es für den Lesefluss nötig war, erkennbar an den drei Punkten.
Du arbeitest mit Kindern und erkennst dich in diesen Sätzen wieder?
Dann schreib mir einfach. Ich erzähle dir gern, wie ich arbeite, ganz ohne Verkaufsgespräch.
Namen und Fotos werden mit Einverständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezeigt.